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Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes

Galé

Über Kilometer lange Bretterwege fährt man dem Strand und Naturschutzgebiet Sagados entlang. Das Gebiet ist eines der bedeutendsten Naturreservate der Algarve. Es bietet Zwergdommenl, Purpurreiher, Drosselrohrsänger, Zwergtaucher, mehreren Entenvögeln und weiteren schützenswerten Vogelarten wichtige Wasser- und Schilf-Lebensräume.

Häuserfarben

Die meisten Häuser in der ländlichen Algarve sind weiss gestrichen. Die Einfassungen der Fenster und Türen sind farbig gestrichen – traditionell blau für Gesundheit, Gelb für Reichtum oder grün für gute Laune.

Johannisbrotbaum

Der Alfarrobeira, wie ihn die Portugiesen nennen, ist in der ganzen Algarve anzutreffen. Im Herbst werden die Früchte, Alfroba, wenn sie schwarz geworden sind geerntet, indem man sie mit einem Stock vom Baum geschlagen werden. Sie werden dann 1- 2 Jahre gelagert bis sie weiter verwertet werden z.B. in der Lebensmittel-, Kosmetik-, und Textilindustrie. Dabei wird zwischen dem Fruchtfleisch und den Kernen unterschieden. Das Fruchtfleisch enthält Zucker und wird geröstet und zu Mehl vermalen. In vielen „Pastelerias“ an der Algarve findet man leckere aus Johannisbrotmehl hergestellte Produkte. Die Kerne verwendet man in der Lebensmittelindustrie als Stabilisator und Bindemittel. Die Kerne, Carob, haben immer ein Gewicht von 0,2 Gramm und wurden früher zum wägen von Diamanten verwendet, daher der Name Karat.

Klippenwanderung

Der Küstenabschnitt zwischen Benagil und dem 2 km weiter östlich liegenden Strand Praia Marinha zählt zu den schönsten 10 Stränden Europas. Dieser Abschnitt ist noch nicht verbaut. Über Trampelpfade, die gut abgesichert und mit Informationstafeln versehen sind, geht man entlang der steil abfallenden Klippen. Man hat einen fantastischen Ausblick auf die traumhaft schönen umliegende Sandfelsen und den schimmernden Atlantik. Das Meer hat hier die Küste geformt, Grotten, Bögen und Dolinen ausgehöhlt. Nach1 km erreichen Sie einen kleinen Sandstrand. Das Wasser ist hier so klar, dass der Meeresgrund deutlich zu erkennen ist.

Lagos

Lagos hat eine ruhmreiche Geschichte, die bis heute traditionsgemäss mit dem Meer verbunden ist. Hier wurden die Karavellen ausgerüstet, die im 15./16.Jh. auf die grossen Entdeckereisen fuhren. Die zurückkehrenden Schiffe die mit Reichtümern und Sklaven beladen waren brachten Wohlstand in die Stadt. Das ist bis heute in Lagos noch überall sichtbar. Die lebhafte Stadt selbst, aber auch die vielen wunderschönen Strände, zieht jedes Jahr tausende Touristen an.

Loulé

Loule ist eine wichtige Marktstadt. Der wöchentliche Markt lockt Touristen aus der ganzen Algarve an. Wahrzeichen der Stadt ist die 2007 renovierte Markthalle. Die Markthalle wurde im Maurischen Stil erstellt. Auch sonst gibt es viele Geschäfte in der Umgebung und vor allem in der sehenswerten Altstadt.
Jährlich findet ein farbenfroher Umzug statt, der als einen der schönsten in Portugal gilt.

Marmelete

Marmelete ist ein kleines Dorf mit vornehmlich älterer Bevölkerung, die vor allem von der Landwirtschaft lebt, aber auch von einigen Jahrhundert alten traditionellen Aktivitäten, wie Korbflechtereien, Holzbearbeitungen, Webereien und Stickereien

Maurische Schöpfbrunnen

Im Jahr 711 kamen die Araber aus Nordafrika und besetzten die Algarve sowie weite Teile Portugals. Sie führten u.a. eine fortgeschrittene Bewässerungstechnik ein, von der die ansässige Bevölkerung profitieren konnte. So auch die Wasserschöpfbrunnen „Nora“ (aus dem arabischen noira). Je nach System haben sie grosse Handräder um das Rad mit den Schöpfeimern zu drehen oder ein Kegelgetriebe mit einem langen Holzbalken an dem ein Esel, Maultier oder Ochse, die im Kreis herum zu gehen hatten, um das Wasser zu schöpfen. Das Wasser wurde dann über ein Kanalsystem zu den Feldern geführt.

Medronho

Im Barrocal und auch in der Serra ist überall der wild wachsende Medronho Strauch (Erdbeerstrauch) angetroffen. Die Früchte dieser Sträucher werden von den Kleinbauern in mühsamer Handarbeit gesammelt und zum bekannten Obstschnaps „Aguardente do Medronho“ gebrannt und meist privat verbraucht. Darum ist er auch selten auf den Märkten zu kaufen. Die wenigsten Bauern habe eine Lizenz zum Schnapsbrennen werden aber toleriert, um diese portugiesische Spezialität am Leben zu halten. Der Schnaps wird auch Mata Bicho (Wurmtöter) oder Mosquito (Mücke) genannt, weil er so „sticht“ wie ein Moskito.

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