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Grand Atlantik Küstentour Neu

Radeln Sie entlang der zwei schönsten Küsten Europas! Es erwartet Sie ein unvergessliches Erlebnis auf diesen zwei einzigartigen Küstenabschnitten. Die Reise führt Sie entlang der Südküste in der Algarve mit seiner abwechslungsreichen Küste, von Ost nach West, und im Südwesten von Portugal, mitten durch das Naturschutzgebiet „Costa Vicentina“ und weiter in Richtung Norden, entlang den atemberaubenden, einsamen Stränden der Westküste

Radreise Übersicht

  • Selbst geführte Radtouren mit Trekking-, oder Mountainbike/ E-Bikes beider Modelle verfügbar
  • 15 Tage/ 14 Nächte/ 11 Touren
  • Tagesetappen im Durchschnitt: 50 km/ 500 hm
  • Distanz total: 515 km
  • Die Tour kann auch in umgekehrter Richtung gefahren werden
  • Verlängerungstage können auf Anfrage gebucht werden
  • Reisebeginn ist zu jedem Datum möglich
  • Entlang der Südküste ist der Tourenverlauf flach bis hügelig, grösstenteils auf guten Naturstrassen oder auf asphaltierten Nebenstrassen mit einigen steilen Anstiegen und Abfahrten, insbesondere auf den letzten drei Etappen. Die Strecken der Westküste entlang verlaufen grossteils flach, mehrheitlich auf Naturstrassen, mit auch, wie auf der Südküste, einigen steilen Anstiegen und Abfahrten.

Beschreibung der Radreise

1. Tag Anreise

Individuelle Anreise und Einchecken im Hotel in Faro. Zum vereinbarten Zeitpunkt werden Sie von LisaBikes in der Empfangshalle begrüsst. Im Anschluss folgt eine detaillierte Radreisebesprechung und beantworten gerne alle Ihre Fragen. Danach werden die Fahrräder übergeben und gemäss Ihren Wünschen angepasst.

2. Tag Radtour 1 Faro- Tavira 34km /240hm

Die Tour beginnt mit einer Bahnfahrt nach Vila Real de Santo António (inkl.) zum Startpunkt. Dort geht’s aufs Rad und dem Fluss Guadiana entlang bis ans Meer. Durch Pinienwälder, Zitrus- und Rebenplantagen vorbei am historischen Ort Cacela Velha. Der kleine Ort, mit weissen Häusern und einem alten Fort, liegt hoch über dem Meer auf einer Klippe. Hier beginnt das weltberühmte Naturreservat „Ria Formosa“. Grosse Muschelfelder und Salzbecken, von denen das berühmte „Flor de Sal“ stammt, wechseln einander ab. Durch dieses Gebiet radelt man auf schön angelegten Radwegen nach Tavira. Eine historische Stadt, die über Jahrhunderte ihren Charakter beibehalten hat und zum Bummeln einlädt.

3. Tag Radtour 2 Tavira – Faro 45km /300hm

Mit der Meeresbrise vom nahen Atlantik im Gesicht, radelt man auf schönen Radwegen durch den Fischerort Santa Luzia und Pedras d'el Rei nach Fuseta. Weiter führt die Strecke zum grössten noch aktiven Fischereihafen nach Olhão. Direkt beim Ortseingang befindet sich ein grosser Informationspark über die Region, den man besuchen kann. Durch die Altstadt mit vielen Restaurants, welche Meeresfruchtspezialitäten anbieten und dem geschäftigen Hafen kann man diesen Ort kennenlernen. Die nächste Station ist die Hauptstadt der Algarve, Faro. Gut ausgebaute, markierte Fahrradwege führen in die geschichtsträchtige Altstadt, umgeben von imposanten Stadtmauern. Vorbei am Yachthafen und dem wunderschön gepflegten Park „Manuel Bivar“ erreicht man das Hotel.

4. Tag Radtour 3 Faro – Albufeira 42km/ 330hm

Der heutige Tag beginnt mit einer Fahrt mitten durch das Naturreservat „Ria Formosa“. Durch malerische Lagunen mit vielen Wasservögeln, Flamingos und Störchen radelt man auf guten Naturwegen am Meer entlang. Vorbei an mondänen Villen, Parkanlagen und wunderschön angelegten Golfplätzen und erreicht eine idyllisch gelegene Meeresbucht, die zum Verweilen einlädt. Anschliessend wird der grosse Yachthafen von Vilamoura auf der Hafenpromenade umrundet. Über eine kleine Brücke wird der breite, langgezogene Sandstrand von Falesia erreicht. Auf einem Holzsteg geht es diesem bis nach Olhos de Água entlang, wo sich das nächste Hotel befindet.

5. Tag Radtour 4 Albufeira – Portimão 57km/ 750hm

Durch den Ort Albufeira, einem ehemaligen Fischerdorf, heute pulsierender Touristenort der Algarve, radelt man nach Galé. Über einen langen Holzbretterweg geht es durch das geschützte Dünengebiet „Salgados“ zum Ort Armação de Pêra. Sehenswert ist dort die Kapelle „A Nossa Srª da Rocha“, auf einer bis weit ins Meer hinausragenden Klippe. Von der Plattform an der Spitze bietet sich ein atemberaubender Blick über den Atlantik. Ab hier ändert sich das Küstenbild. Steil zum Meer abfallende goldgelbe Klippen mit kleinen Sandbuchten prägen nun das Bild. Nahe bei den Klippen und dem tiefblauen Atlantik entlang radelt man zum breiten Mündungsdelta des Rio Arade. Radwege führen dem Delta entlang zum “Praia da Rocha” und weiter über eine imposante Brücke zum nächsten Hotel.

6. Tag Radtour 5 Portimão – Burgau 49km/ 500hm

Zuerst zum kleinen Fischerort Alvor, durch verwinkelte Gassen durch den Ort und hinauf zum breiten Mündungsdelta des Rio Alvor. Dann hinunter zum Meer, zur grössten Austernzucht der Algarve, die bei Ebbe gut sichtbar ist. Entlang dem breiten Strand „Meia Praia“ erreicht man Lagos. Über eine Brücke des imposanten Yachthafen geht es in die geschichtsträchtige Stadt. Vorbei an alten Stadtmauern, dem ehemaligen Sklavenmarkt und am Fort „Bandeira“ zur „Costa d'Oiro“ dem schönsten Küstenabschnitt der Algarve, mit goldgelben, einzigartig geformten Felsen und steil aus dem Meer ragenden Felsnadeln. Weiter nach Praia da Luz und zum Etappenort Burgau, einem kleinen Ort an einem wunderschönen Sandstrand.

7. Tag Radtour 6 Burgau – Sagres 37km /520hm

Gleich nach dem Start geht es über eine Hügelkette, nahe an den steil abfallenden Klippen, mit einem fantastischen Blick auf den tiefblauen Atlantik und die ferne Küste von Sagres. Hinunter zu einer einsamen Bucht und gleich wieder hinauf auf die nächste Hügelkuppe, mit einer wunderbaren Aussicht auf den kleinen Fischerort Salema, an einem kleinen Sandstrand gelegen, eingerahmt von hohen Felsen. Weiter hinauf zum kleinen Ort Figueiras und danach über eine karge Steppenlandschaft in denen vereinzelt Megalithe zu sehen sind, die von einer Besiedelung vor mehreren tausend Jahren zeugen. Vorbei an einer kleinen Bucht mit einem netten Restaurant, geht es zum Ort Raposeira. Berühmt durch das Wohnhaus von Heinrich dem Seefahrer und einer von ihm erbauten Kapelle. Weiter geht es in Richtung Sagres. Auf einer Landzunge gelegen, an deren Spitze sich die weitläufige sorgfältig renovierte Festung von Sagres befindet.

8. Tag Ruhetag in Sagres

Den heutigen Tag können Sie nach Ihren Wünschen gestalten. Morgen geht es auf die nächsten 
5 Etappen der Westküste!

9. Tag Radtour 7 Sagres – Cabo de São Vicente – Pedralva 41km/ 490hm

Vom Hotel aus geht es zuerst zum südwestlichen Punkt von Europa, dem Cabo de São Vicente, mit der hoch über den Klippen liegenden Leuchtturmanlage. Weiter geht es über eine Hügelkuppe zum „Praia da Cordama“ und dann führt ein steiler Weg zur meist menschenleeren Bucht, „Praia da Barriga“. Beide sind von eindrucksvollen hohen Felsen umrahmt. Bei Ebbe kann man sogar direkt am Sandstrand mit dem Rad von Praia zu Praia fahren und so die Überquerung der Hügelkuppe sparen. Anschliessend geht es auf einem steilen kurvenreichen Weg hinauf zur Hauptstrasse - fast kein Verkehr! Noch einige Kilometer durch die immergrüne Macchia geprägte Landschaft führt es in Richtung Pedralva, zur nächsten Unterkunft.

10. Tag Radtour 8 Pedralva – Aljezur – Odeceixe 47km/ 480hm

Nach einem kurzen steilen Anstieg geht es zum Strand «Praia do Amado». Immer entlang der Klippen, beginnt eine wunderschöne Radstrecke mit atemberaubenden Ausblicken über den tiefblauen Atlantik. Vorbei an Bordeira geht es stetig bergauf in Richtung Aljezur. Der Ort selbst wird in einer steilen Abfahrt erreicht. Durch die Altstadt wieder bergauf, vorbei an einer alten maurischen Burg auf einem Hügel, geht es über das Flüsschen «Ribeira Aljezur». Danach führt die Strecke auf eine Hochebene und man radelt immer in Küstennähe in Richtung Odeceixe. Überall wachsen wilde Kräuter, die zusammen mit den Wildblumen, Gräsern, Korkeichen und Eukalyptushainen dem Landstrich einen wunderbaren Duft verleihen. Schon von Weitem ist der hübsche Ort, mit seinen für die Region typisch weiss getünchten Häusern und roten Dächern, zu sehen.

11. Tag Radtour 9 Odeceixe – Vila Nova de Milfontes 49km/ 520hm

Gleich ab Unterkunft geht es steil hinunter zum Flüsschen «Rio Seixe», der zugleich die Grenze zwischen der Algarve und dem Alentejo bildet. Über die typische Alentejo Landschaft, mit weiten Ebenen durchzogen von Pinienhainen und vereinzelten Korkeichen, führt die Strecke zum hübschen Ort Zambujeira do Mar. Vom kreisrunden Dorfplatz, hoch über den Klippen gelegen, bietet sich eine wunderschöne Aussicht über das felsige Küstengebiet und den Atlantik. Weiter geht es vorbei am Leuchtturm «Sentinela do Cabo Sardão», wo die größte Überraschung hier die Weißstörche auf Felsennestern ist. Der Abschnitt hier gilt als weltweit einziger Platz, wo die Störche auf Riffen im Meer brüten und sogar heimisch und ganzjährig zu sehen sind. Danach geht es in stetigem auf und ab nach Vila Nova de Milfontes am breiten Fluss «Ribeira Mira» gelegen, der hier ins Meer fliesst führt.

12. Tag Radtour 10 Vila Nova de Milfontes – Vila Nova de Santo André 60km/ 450hm

Die heutige Etappe ist geprägt von einem stetigem auf und ab. Zuerst geht es landeinwärts. Bebaute und unbebaute Felder wechseln einander ab, üppige Vegetation findet man meistens nur an den Bach- und Flussläufen. Vereinzelt stehen Olivenbäume und Korkeichen in den Feldern. Danach führt es an die Küste und zur Festungsruine «Forte de Nossa Senhora do Queimado», erbaut im 17. Jhd. zur Abwehr von Piraten. Draussen im Atlantik liegt die „Ilha do Pessegueiro“, ebenfalls eine Festung, die dem gleichen Zweck gedient hat. Kurz danach führt die Strecke zu einem fantastischen Aussichtspunkt, mit einem atemberaubenden Blick auf das Küstengebiet und das kleine Fischerdörfchen Porto Côvo. Es folgt ein steiler Anstieg, ehe es in einer großen Schleife um die grosse Bucht führt und weiter immer der Küste entlang in Richtung Sines, dem Geburtsort des Seefahrers Vasco da Gama. Danach noch einige Kilometer entlang dem Naturpark «Lagoa de Santo Andre» und die nächste Unterkunft wird erreicht.

13. Tag Radtour 11 Vila Nova de Santo André – Tróia (mit der Fähre) – Setúbal 55km/ 520hm

Die erste Hälfte wird wieder durch ein stetiges auf und ab bestimmt, danach führt die Strecke jedoch fast eben zum Etappenende. Ab Hotel geht es am Naturpark vorbei, ein grossflächiger Lagunen-Dünengürtel mit vielen Wasservögeln u.a. mit Störchen und Flamingos. Danach weiter nach Melides, mit einem kleinen idyllisch gelegenen Binnensee unmittelbar am Meer, der zum Baden einlädt. Die Strecke führt weiter über Carvalhal in Richtung Tróia. Grosse Reisfelder und vereinzelte bunt bemalte Häuser prägen nun das Bild. In Comporta kann man ein kleines Museum, welches der Reisernte gewidmet ist, besuchen. Auf einer schmalen Düne radelt man direkt zum Fährenterminal. Mit der Fähre wird das grosse «Sado Mündungsdelta» überquert und Setúbal erreicht. Die Sado Mündung ist ein riesiges Naturschutzgebiet mit einem fruchtbaren Feuchtgebiet, von grossen Reisfeldern und Nistgebiet für unzählige Vogelarten.   

14. Tag Transfer in Hotel nach Lissabon

Individueller Transfer von Setúbal in das Hotel nach Lissabon auf direktem Weg. Auf Wunsch kann auch der Panoramatransfer gebucht werden, auf einer sehr schönen Küstenstrasse entlang der Sadomündung und dem tiefblauen Atlantik, vorbei an wunderschönen Sandstränden. Durch den Naturpark «Arrabida», entlang einem Gebirgszug unmittelbar an der Küste, geschützt durch seine grossflächigen und einzigartigen Macchien Vegetation. Das Küstengebiet endet und über die Brücke «Vasco do Gama» geht es zum Hotel mitten in der Stadt, wo die letzte Nacht der Radreise ist. Gerne können wir auf Wunsch Zusatznächte anbieten, um die traumhaft schöne Stadt mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit zu entdecken.